Der Imageschaden, der durch Produktrückruf entstehen kann, ist wesentlich schmerzhafter für das Unternehmen als der materielle Schaden.
Die Produkterpressung stellt das Krisenmanagement vor zwei große Herausforderungen: die Verhandlung mit dem Täter und eventuell die Durchführung eines Rückrufs.
Deutschland ist das Land mit den meisten Rückrufen von fehlerhaften oder gefährlichen Produkten. Unter Produktrückruf versteht man alle Maßnahmen, die eine weitere Verbreitung der Produkte verhindern, um damit verbundene Schäden bei Abnehmern und Konsumenten zu verhüten. Dazu zählen Rückholung oder Reparatur und gegebenenfalls die schadlose Entsorgung. In der Regel wird der Hersteller behördlich verpflichtet, einen Rückruf zu veranlassen.
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