Bereicherung über eine Scheinfirma
Der Einkaufsleiter einer deutschen Maschinenbaufirma hatte beste persönliche Kontakte zu einem Ingenieurbüro in Spanien, bei dem sein Unternehmen mit 70 Prozent der größte Auftraggeber war. Dieses Abhängigkeitsverhältnis nutzte er aus und setzte den Geschäftsführer unter Druck: Dieser sollte überhöhte Rechnungen an das Maschinenbauunternehmen stellen und ihm über eine Schweizer Scheinfirma sogenannte „Kick-back-Zahlungen“ gewähren. Durch die Veruntreuung wurde die Maschinenbaufirma jährlich um ca. 300.000 Euro geschädigt. Die Result Group führte umfangreiche Hintergrundrecherchen zur Schweizer Firma, zu deren wirtschaftlichen Verflechtungen und zur Verwicklung des Einkaufsleiters durch („Due Diligence“). In kürzester Zeit fanden die Experten die erforderlichen Beweise: Der Einkaufsleiter hatte eigens für diesen Zweck eine Briefkastenfirma in der Schweiz gegründet. Die Zahlungen liefen bereits seit mehr als drei Jahren und mit den veruntreuten Geldern finanzierte er ein Ferienhaus und eine Jacht in Griechenland. Anhand der Recherchen über die Finanztransaktionen konnte der entstandene Schaden belegt werden und die Beweise ermöglichten es dem geschädigten Unternehmen, einen Großteil des veruntreuten Betrags zurückzuholen.
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